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Ein persönlicher Bericht über Deutschlands oberste Moralhüter - Teil II Nach dem Thema Gewalt und Computerspiele geht es auf der Tagung um nackte Kinder, was den Referenten Wilfried Schneider von der Bundesprüfstelle sehr erregt.Er erläutert die bisherige Spruchpraxis bei FKK-Fotos.Es geht ihm darum, einen stetigen Fortschritt in der Indizierungspraxis zu zeigen.

Er zeigt uns ein Foto von einer Frau in Unterwäsche auf dem Titelbild der Zeitschrift "Her" als Beispiel.

Lachen im Publikum, niemand findet das noch pornographisch.

Ab 1971 änderte sich die Spruchpraxis, Hefte mit einfachen Nacktfotos konnten frei verkauft werden.

Schneider zeigt uns als Beispiel einige nackte Männer und Frauen, darunter ein nackter Mann auf dem Titelblatt der Zeitschrift "Him", die im Gegensatz zu ihrem harmlosen weiblichen Vorgänger nicht indiziert wurde: Ironie der Geschichte.

Dann zeigt uns der Referent eine offenkundig an Pädophile gerichtete Anzeige, in der für die Zeitschrift "Kim" geworben wird.

Wir sehen einen vielleicht 12-jährigen Jungen nackt von hinten, daneben einen Text, der ungefähr so lautet: "Lieben auch Sie das Lächeln und die Natürlichkeit junger Knaben, fühlen Sie sich von ihren hübschen Gesichtern verzaubert" usw.Natürlich richtet sich der Text an pädophile Leser.Mit unheilsschwangerer Stimme verkündet Schneider: "So etwas hat man damals noch nicht gesehen." Mit anderen Worten: Die 50er waren zu konservativ, die 70er zu liberal.Warum wir aber die Darstellung eines nackten Jungen von hinten als jugendgefährdend ansehen sollen, wird uns nicht erklärt.Der Referent kann auf einen emotionalen Konsens im Publikum bauen, wie ich später noch feststellen werde.Er verweist auf den Indizierungsantrag gegen das FKK-Magazin "Sonnenfreunde", der 1985 zurückgewiesen wurde, und auf das Mutzenbacher-Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1990, in dem die Freiheit der Kunst auch für pornographische Werke zugesichert wurde.

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